1. August 2016 / von webda

Phonic Acapela 16 Test

Digitalmixer mit Tablet- und Desktop-Steuerung

Phonics Acapela 16 gehört mit einem derzeitigen Ladenpreis von 498 Euro zu den eher günstigen, per Tablet steuerbaren Digitalmischpulten. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerben hat das Acapela eine praktische Lösung parat, falls das lebenswichtige W-LAN versagt oder das Tablet streikt: Per integriertem VGA-Ausgang und USB-Maus kann der Anwender auch im Havariefall den Abend retten.

 

Details
Das Acapela 16 verfügt über 16 analoge Eingänge und entsprechend viele XLR-Buchsen im oberen Bereich des Gehäuses. Dank Kombi-Ausführung lassen sich die Kanäle 13 bis 16 auch mit Klinkenkabeln ansteuern. Die Vorverstärker verfügen über analoge Gain-Regler, ferner gehören durchgängig Peak-LEDs und Pad-Schalter (-20 dB) zur Ausstattung. Digitales Audio in Form zweier weiterer Kanäle 17 und 18 nimmt das Pult über die vorderseitige USB-Buchse in Empfang. Diese kann gleichzeitig zwei beliebige Kanäle, Gruppen, Aux-Wege oder den Master zu Aufnahmezwecken in die Gegenrichtung schicken.

Zum analogen Ausspielen des Hauptmixes gibt es zwei symmetrische XLR-Ausgänge. Vier ebenfalls symmetrisch beschaltete Klinkenbuchsen sind frei konfigurierbar und infolgedessen als Multi-Ausgänge gekennzeichnet. Ein weiteres Klinkenpärchen repräsentiert den Control-Room-Ausgang. Dieser gibt über einen eigenen virtuellen Fader das Mastersignal wieder, spielt aber auch den PFL/Solo-Bus aus, sobald in den Kanälen, Gruppen, Aux-Wegen und Effekt-Sektionen die Solo-Buttons berührt werden. Eine RJ-45-Ethernetbuchse für einen externen Router, zwei weitere USB-Ports, ein VGA-Videoausgang und der versenkt angebrachte Hauptschalter vervollständigen die Ausstattung.

Die Stromzufuhr übernimmt ein externes Netzteil, für dessen Kabel und Stecker leider keine Zugentlastung vorgesehen ist. Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff und hinterlässt einen stabilen Eindruck. Dort, wo sich zu Analogzeiten Fader, Regler und Schalter befanden, gibt es einen Rahmen aus Kunststoff, in den der steuernde Tablet-Computer hineingelegt werden kann. Ein ausklappbarer und im Winkel veränderbarer Aufsteller erleichtert den Blick aufs Display und die Bedienung.

 

Der Acapela 16 in der Vorderansicht:
Alle Eingangsbuchsen befinden sich samt der analogen Vorverstärkern an der Oberseite.

phonic_acumen-test_vorderansicht

 

Weiter Informationen zum Phonic Acapela 16 Test finden Sie hier: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/phonic-acapela-16-test.html